Polyurethan (PUR): Thermische Eigenschaften, Struktur und Anwendungen

Kaum ein Werkstoff vereint so viele Eigenschaften in einem einzigen Materialsystem wie Polyurethan (PUR). Vom weichen Komfortschaum im Möbelbereich über zähe Elastomere in der Automobilindustrie bis hin zu hochfesten Schutzbeschichtungen auf Metall und Beton – PUR passt sich den jeweiligen Anforderungen an, weil seine molekulare Architektur gezielt justierbar ist.
High Entropy Alloys (HEAs): Thermische Analyse und thermophysikalische Eigenschaften

High Entropy Alloys (HEAs) gelten heute als zentrale Materialklasse für Hochleistungsanwendungen in Luft- und Raumfahrt, Energieerzeugung sowie Turbinen und Reaktorbau. Aufgrund ihrer komplexen, mehrkomponentigen Zusammensetzung zeigen sie einzigartige Kombinationen aus hoher Festigkeit, Temperatur und Oxidationsbeständigkeit – gleichzeitig sind sie aber extrem schwierig zu charakterisieren.
FEP-Fluorpolymer: Thermische Eigenschaften und industrielle Anwendungen

FEP (Fluorinated Ethylene Propylene Copolymer) vereint geringe Reibung, exzellente elektrische Isolation und hohe optische Klarheit in einem Werkstoff – eine Kombination, die ihn für dynamische Anwendungen prädestiniert, in denen Medienfluss, Bewegung und Signalübertragung zuverlässig beherrscht werden müssen. [1,2] Der folgende Text beleuchtet die zentralen Struktur- und Thermoeigenschaften von FEP und zeigt, wie sich diese mit thermischen Analyseverfahren – und entsprechenden Lösungen von Linseis – gezielt charakterisieren lassen.
EVA – Ethylen-Vinylacetat: Werkstoffkunde, Eigenschaften und Anwendungen

Ethylen-Vinylacetat (EVA) ist ein weiches, teilkristallines Copolymer, das durch hohe Flexibilität, ausgezeichnetes Dämpfungsvermögen und ein außergewöhnlich breites Eigenschaftsfenster überzeugt – genau dort, wo klassische Polyethylene, starre Thermoplaste oder spröde Elastomere an ihre Grenzen stoßen. Durch die gezielte Einstellung des Vinylacetat-Gehalts (VA) und des Vernetzungsgrades lässt sich EVA von transparent-weich bis strukturell tragfähig und hochdämpfend abstimmen.
Thermische Diffusivität in Batterien: Einfluss auf Hot Spots, Thermal Runaway und Lebensdauer

Thermische Diffusivität α beschreibt, wie schnell sich eine Temperaturstörung in einem Material ausbreitet. Über die Beziehung λ = α · ρ · cₚ ist sie direkt mit der Wärmeleitfähigkeit verknüpft und bestimmt damit in Lithium-Ionen-Zellen, ob lokal entstehende Wärme – etwa durch Nebenreaktionen, Stromdichtenester oder lokale Überladung – rasch abgeführt wird oder sich zu einem gefährlichen Hot Spot aufschaukelt.
Wie man die Wärmekapazität von Wärmeträgerflüssigkeiten für industrielle Anwendungen misst

Die effiziente Gestaltung von Prozessen in der modernen Energie-, Chemie- und Fertigungsindustrie hängt zunehmend vom genauen Transport und Management thermischer Energie durch technische Flüssigkeiten ab. Das Verständnis und die Quantifizierung der Wärmekapazität – im Wesentlichen die Antwort auf die Frage „Wie viel Wärme kann ein Fluid transportieren?“
Differenz-Thermoanalyse (DTA) zur Früherkennung von Inkompatibilitäten in Polymerblends

In der Entwicklung moderner Polymerblends steht die gezielte Kombination unterschiedlicher Polymere im Fokus, um Materialeigenschaften flexibel an Anwendungsanforderungen anzupassen. Inkompatibilitäten oder Phasenseparation innerhalb dieser Mischungen stellen dabei eine der häufigsten Herausforderungen dar, da sie maßgeblich die mechanischen und thermischen Eigenschaften des Endprodukts beeinflussen.
PFA (Perfluoralkoxy): Hochleistungsfluorpolymer für kritische Prozessumgebungen

Perfluoralkoxy (PFA) ist ein Hochleistungsfluorpolymer, das nahezu universelle Chemikalienbeständigkeit mit hoher thermischer Stabilität bis in den Bereich von 260 °C Dauergebrauchstemperatur kombiniert und damit in kritischen Prozessumgebungen eine äußerst hohe Prozesssicherheit bietet.
Lichtdurchlässig und formstabil – Was kann Acrylglas wirklich leisten?

Polymethylmethacrylat (PMMA), auch als Acrylglas bekannt, ist ein vielseitiger thermoplastischer Kunststoff, der sich durch seine hohe Lichtdurchlässigkeit, Formstabilität und ein breites Anwendungsspektrum auszeichnet.
Laser-Dilatometrie: Präzise Charakterisierung von High-Tech-Gläsern durch kontaktlose Thermoanalyse

Die Entwicklung moderner Glaswerkstoffe stellt höchste Anforderungen an die analytischen Methoden. Besonders bei empfindlichen High-Tech-Gläsern, Dünnschichten oder mikrostrukturierten Glaskeramiken stoßen klassische Messverfahren schnell an ihre Grenzen. Die Laser-Dilatometrie hat sich als wegweisende Technologie etabliert, die diese Herausforderungen durch kontaktlose, hochpräzise Messungen meistert.