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Thermische Analyse in der Baustoffindustrie

Die Zahl der für bauliche Zwecke verwendeten Baumaterialien wächst mit den Anwendungsgebieten. Damit steigt auch die Notwendigkeit, fundierte Aussagen bezüglich der Eigenschaften der verschiedenen Medien sowie die Einhaltung der Normen treffen zu können. Die Prüfung von Baustoffen stellt nicht nur sicher, dass sämtliche Vorgaben geltender Gesetze und Regelwerke erfüllt sind, durch dokumentierte Sicherheitsstandards sinkt auch das Haftungsrisiko aller am Bauprojekt Beteiligten.

Die Simultane Thermoanalyse (STA) eignet sich optimal zur Untersuchung und Stoffcharakterisierung von Baumaterialien wie Beton, Zement, Mörtel, Gips und andere mineralische Baustoffe. Glasübergänge von modifiziertem Glas, das Binderausbrennen und das Zersetzungsverhalten lassen sich damit ebenso analysieren wie der Grad der Zement-Hydratation sowie das Ausdehnen und Schrumpfen.

Gegenüber einer Analyse mithilfe zweier verschiedener Geräte bietet die STA den großen Vorteil, dass die Gewichtsänderung und die Kalorien synchron gemessen werden. Zu jeder Zeit gelten gleiche Versuchsbedingungen für die Thermogravimetrie (TGA) und die dynamische Differenzkalorimetrie (DSC). Dies ermöglicht deutlich exaktere Untersuchungsergebnisse und einen größeren Informationsgewinn.

Die LINSEIS Produkte zur simultanen thermischen Analyse überzeugen durch höchste Genauigkeit, höchste Auflösung und langfristige Driftstabilität. Dank ihrer Benutzerfreundlichkeit und ihrer Modularität sind diese Systeme in vielen Bereichen zu unverzichtbaren Werkzeugen geworden und mittlerweile weltweit im Einsatz.

Applikationen mit Baumaterialien

HFM – Epoxy – Thermal conductivity

App. Nr. 02-005-001 HFM – Epoxy – Thermal conductivity

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STA PT 1600 – Cement sample – STA

App. Nr. 02-004-001 STA PT 1600 – Cement sample – STA

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THB 100 – Ceramic filled polymer – Thermal conductivity

App. Nr. 02-006-003 THB 100 – Ceramic filled polymer – Thermal conductivity

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