X

Messgrößen der thermischen Analyse

Wir verstehen Temperaturen

Die Entwicklung von Werkstoffen und Verfahren, der Bau und der Betrieb von Maschinen und Anlagen und die Konstruktion von Bauwerken setzen die Kenntnis von Stoffeigenschaften voraus. In der Physik, der Chemie und den Materialwissenschaften werden diese Eigenschaften durch physikalische Messgrößen beschrieben. Einige dieser Größen sind auch die Grundlage für die Steuerung von Prozessen und die Qualitätssicherung in der Produktion.

Die thermische Analyse ermöglicht die präzise und schnelle Ermittlung der Stoffgrößen

Darüber hinaus lässt sie die Ermittlung

  • des Wärmeverbrauchs oder der Wärmefreisetzung im Verlauf chemischer Reaktionen,
  • der Veränderung der Probenmasse durch Verdunstung oder Sublimation sowie
  • den Grad der Anlagerung von Gasen an Feststoffoberflächen (Sorption) zu.

Die Messungen erfolgen auf der Grundlage verschiedener thermoanalytischer Methoden, bei denen die Zusammenhänge zwischen elektrischen oder optischen und thermischen Größen genutzt werden.
Zu den Methoden gehören

  • die Differenzthermoanalyse (DTA) zur Ermittlung der Temperatur
  • die Dynamische-Differenzkalorimetrie (DSC) zur Ermittlung des Wärmestroms und der Enthalpie
  • die Thermogravimetrie (TG) zur Ermittlung von Masseänderungen
  • Dilatometrie oder thermomechanische Analyse (TMA) zur Ermittlung von Längenänderungen.

Im Geschäftsbereich thermische Analyse stellt die Linseis das komplette Programm dieser Messgeräte bereit. Das Angebot schließt Geräte für die simultane thermische Analyse (STA) ein, die die gleichzeitige Erfassung verschiedener physikalischer Messgrößen ermöglichen.
Die in die Messgräte integrierte Software berechnet aus den Messwerten die gesuchten Stoffgrößen und liefert Diagramme, die das Verhalten der untersuchten Proben unter dem Einfluss zu- oder abgeführter Wärme veranschaulichen.