LFA 500 (Wärmeleitfähigkeit / Temperaturleitfähigkeit)

LFA 500 - Einfache und kostengünstige Messung der Wärmeleitfähigkeit

Laser Flash Analysis

Informationen über die thermophysikalischen Eigenschaften von Materialien und die Optimierung von Wärmeflüssen in Endprodukten bekommt eine immer größere Bedeutung bei vielen industriellen Anwendungen. Dabei hat sich die Flash-Methode in den letzten Jahrzehnten zu der am häufigsten verwendeten Technik zur Bestimmung der Temperaturleitfähigkeit und Wärmeleitfähigkeit von Feststoffen, Pulvern und Flüssigkeiten entwickelt.

Die LINSEIS Light Flash LFA 500 Serie eignet sich hervorragend zur Bestimmung/Messung der Temperaturleitfähigkeit, Wärmeleitfähigkeit und spezifischer Wärme von bis zu 18 Proben in einem Temperaturbereich von -100°C bis 1000°C.

Messprinzip:

Die zu vermessende Probe wird horizontal auf dem Probenträger / Robot in einem Widerstandsofen positioniert. Der Ofen erhitzt die Probe dabei auf eine festgesetzte isotherme Temperatur. Anschließend wird die Probenunterseite durch einen programmierten Energieimpuls mittels Laser oder XenonFlashlampe bestrahlt. Dieser Energieimpuls führt zu einem homogenen Temperaturanstieg auf der Probenoberseite, welcher mittels Infrarotdetektors gegen die Zeit gemessen wird. Aus diesen Messdaten lässt sich die Temperatur- und Wärmeleitfähigkeit berechnen.

 

    Model LFA 500
    Temperaturbereich:  -100 bis 500°C 
    RT bis 500°C / 1000°C / 1250°C
    Pulsquelle:  Flash-Lampe 
    Pulseenergie: 15 J/Puls
    Energie einstellbar:  Ja
    Messbereich alpha: 0.01 bis 2000 mm2/s
    Messbereich lambda: 0.1 bis 4000 W/(m∙K)
    Reproduzierbarkeit cp: ±3% (für die meisten Materialien)
    Reproduzierbarkeit alpha: ±1.9% (für die meisten Materialien) 
    Genauigkeit cp: ±5% (für die meisten Materialien)
    Genauigkeit alpha: ±2.4% (für die meisten Materialien)
    Pulslänge: Software kontrolliert
    Sensor: InSb, LN2 gekühlt
    Probengröße: ∅ 3, 6, 10, 12.7 oder 25.4 mm
    rechteckige Proben 10x10 oder 20x20 mm
    Probendicke: 0.1 mm ... 6 mm
    Anzahl an möglichen Proben: Probenroboter für bis zu 18 Proben
    Probenhalter: Metall, SiC, Grafit, Al2O3
    Variante für Flüssigkeiten, Pulver oder Pasten verfügbar 
    Atmosphäre: inert, oxidirend, reduzierend, Vakuum
    Elektronik: integriert 
    Datenerfassung: 2 MHz
    Interface: USB

      Die leistungsfähige, auf Microsoft® Windows® basierende LINSEIS Thermoanalyse Software übernimmt bei der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von thermoanalytischen Experimenten, neben der eingesetzten Hardware, die wichtigste Funktion. Linseis bietet mit diesem Softwarepaket eine umfassende Lösung zur Programmierung aller gerätespezifischen Einstellungen und Steuerungsfunktionen, sowie zur Datenspeicherung und Auswertung. Das Paket wurde von unseren hausinternen Softwarespezialisten und Applikationsexperten entwickelt und jahrelang erprobt.

      Allgemeine Funktionen

      • Echtzeit-Farbdarstellung 
      • automatische und manuelle Skalierung 
      • Darstellung der Achsen frei wählbar (z. B. Temperatur (x-Achse) gegen Delta L (y-Achse))
      • Mathematische Berechnungen (z. B. erste und zweite Ableitung)
      • Abspeicherung kompletter Auswertungen
      • Multitasking-Funktion 
      • Multi-User-Funktion 
      • Zoomfunktion für Kurvenausschnitte 
      • Beliebig viele Kurven können zum Vergleich übereinander geladen werden
      • Online Help Menü
      • Freie Beschriftungen
      • EXCEL® und ASCII Export der Messdaten
      • Datenglättung
      • Nullkurven werden verrechnet
      • Cursor-Funktion
      • Statistische Kurvenauswertung (Mittelwertskurve mit Vertrauensintervall)
      • Tabellarischer Ausdruck der Daten und Ausdehnungskoeffizienten
      • Berechnung von Alpha Phys, Alpha Tech, relative Ausdehnung L/L0
      • Kurvenarythmetik, Addition, Subtraktion, Multiplikation

      LFA-Eigenschaften

      • Genaue Pulslängenkorrektur, "Puls mapping"
      • Korrektur des Wärmeverlustes
      • Analyse von  2- oder 3-Schichtsystemen
      • Messung des Kontaktwiderstandes von Mehrschichtsystemen
      • Model Wizard für die Auswahl des besten Auswertemodells
      • Bestimmung der spezifischen Wärme

        Material

        Polymere, Organik

        Industrie

        Autoindustrie / Flugtechnik / Raumfahrt / Forschung / Lehre / Chemie

        Anwendungsbeispiel: PTFE “Polytetrafluoroethylene”

        Im chemischen Prozess und im petrochemischen Sektor wird PTFE verwendet, sowie bei Applikationen im Labor, denn es ist chemisch inert und korrosionsbeständig. Bei Rohren, Leitungen, Behältern und vielen anderen Bauteilen wird PTFE zum Schutz gegen chemische Angriffe benutzt. Es wird sowohl in der elektronischen Industrie, bei der Chipherstellung als auch der Halbleitertechnik als Isolator verwendet.

         

         

         

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