Seebeck Effekt / Elektrischer Widerstand

Temperaturbereich -100 bis 500°C und RT bis 1100°C

Thermoelektrizität beschreibt die direkte Umwandlung von einem Temperaturgradienten in einen Strom und umgekehrt. Der Seebeck Effekt wurde im Jahre 1821 von JT Seebeck, einem deutschem Physiker, entdeckt und beschreibt das Auftreten eines elektrischen Feldes beim Anlegen eines Temperaturgradienten. In Umgekehrten Fall bewirkt dieser Effekt, dann Peltier Effekt genannt, ein Temperaturgradient beim anlegen eines äußeren Stromes. Die Effizienz des Materials den elektrischen in einen thermischen Gradienten bzw. umgekehrt umzuwandeln ist eine temperaturabhängige Materialeigenschaft, der sogenannte Seebeck Koeffizient.

Angesichts der immer stärkeren Verknappung fossiler Brennstoffe und der jüngsten Erkenntnisse zur globalen Erwärmung durch den steigenden Kohlendioxidausstoß, rückte das Gebiet der Thermoelektrizität wegen seiner effektiven Nutzung von Abwärme wieder verstärkt in den Fokus öffentlichen Interesses. Aber auch für Kühlungsanwendungen mittels des Peltier Effekts ist eine fortlaufende thermoelektrische Charakterisierung sehr wichtig.

Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, haben wir ein Instrument zur einfachen und äußerst Präzisen Materialcharakterisierung entwickelt. Das Linseis LSR-3 kann sowohl den Seebeck Koeffizienten als auch den elektrischen Widerstand einer Probe in einem Temperaturbereich von -100° C bis 1500°C in einer einzigen Messung bestimmen.