L76 Platinum Serie (DIL Dilatometer)

Robustes und günstiges Dilatometer für den Einstieg

Linseis L76 Platinum Series (DIL Dilatometer) Dilatometry

Das Haupteinsatzgebiet der LINSEIS L76 Dilatometer Serie ist die CTE-Messung von Keramiken, Ziegeln, Fliesen, Porzellan und Baumaterialien. Des weiteren findet es verbreitet Einsatz zur Qualitätskontrolle in der Keramik- und Metallindustrie. Durch die flexibel austauschbaren Öfen deckt das Dilatometer einen weiten Temperaturbereich von RT bis 1000°C, 1400°C und 1600°C ab. Die Messsysteme bestehen dabei entweder aus Quarzglas (bis 1100°C) oder Al2O3 (bis 1600°C). Der Sensor ist ein Hochpräzisions-LVDT- (Linear Variable Differential Transformer) Sensor. Zusammen mit dem 32-Bit-Software-Paket LINSEIS WIN-TA / WIN-DIL bietet das L76 Dilatometer eine leistungsstarke und kostengünstige Lösung für Qualitätskontrollen und CTE-Messungen.

Die folgenden physikalischen Parameter können gemessen werden:

CTE, Lineare Thermische Ausdehnung, Alpha Phys., Sintertemperatur, Phasenumwandlungen, Erweichungspunkt, Zersetzungstemperatur, Glasübergang Tg.

 

    Temperaturbereich*:

    RT ... 1600°C


    LVDT:

    Delta L Auflösung: 0,05 nm
    Messbereich: +/- 2500 µm
    Kontaktkraft:

    50 mN up to 1 N


    Optischer Encoder:

    Delta L Auflösung: 1 nm
    Messbereich: +/- 25000 µm
    Automatische Probenlängendetektion: ja
    Kraftmodulation: nein
    Kontaktkraft: 50 mN up to 3N
    Multiple Ofenkonfiguration: optional
    Motorisierte Ofenbewegung: optional
    Gasdosierung: manuelle Gasdosierung oder Mass Flow Controller 1/3 oder mehr Gase
    Kontaktkrafteinstellung: -
    Einzel-/ und Doppeldilatometer: -
    Erweichungspunkt-Erkennung: inklusive
    Dichtebestimmung: optional
    L-DTA: optional
    Ratenkontrolliertes Sintern (RCS): optional
    Thermische Bibliothek (Datenbank): optional
    Elektrische Thermostatisierung des Messkopfes: inklusive
    Tieftemperatur-Messoption: LN2
    Vakuumdichter Aufbau: -
    Automatisches Evakuierungssystem: -
    OGS Sauerstoff Getter: -

    * abhängig vom Ofen

      Die leistungsfähige, auf Microsoft® Windows® basierende LINSEIS Thermoanalyse Software übernimmt bei der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von thermoanalytischen Experimenten, neben der eingesetzten Hardware, die wichtigste Funktion. Linseis bietet mit diesem Softwarepaket eine umfassende Lösung zur Programmierung aller gerätespezifischen Einstellungen und Steuerungsfunktionen, sowie zur Datenspeicherung und Auswertung. Das Paket wurde von unseren hausinternen Softwarespezialisten und Applikationsexperten entwickelt und jahrelang erprobt.  

      Allgemeine Funktionen

      • Echtzeit-Farbdarstellung
      • automatische und manuelle Skalierung 
      • Darstellung der Achsen frei wählbar (z. B. Temperatur (x-Achse) gegen Delta L (y-Achse))
      • Mathematische Berechnungen (z. B. erste und zweite Ableitung)
      • Abspeicherung kompletter Auswertungen
      • Multitasking-Funktion 
      • Multi-User-Funktion 
      • Zoommöglichkeit verschiedener Kurvenausschnitte 
      • Beliebig viele Kurven können zum Vergleich übereinander geladen werden
      • Online Help Menü
      • Freie Beschriftungen
      • EXCEL® und ASCII Export der Messdaten
      • Datenglättung
      • Nullkurven werden verrechnet
      • Cursor-Funktion
      • Statistische Kurvenauswertung (Mittelwertskurve mit Vertrauensintervall)
      • Tabellarischer Ausdruck der Daten und Ausdehnungskoeffizienten
      • Berechnung von Alpha Phys, Alpha Tech, relative Ausdehnung L/L0
      • Kurvenarythmetik, Addition, Subtraktion, Multiplikation

      Dilatometerfunktionen

      • Glasübergang und Erweichungspunktbestimmung
      • Automatische Erweichungspunktabschaltung, frei einstellbar (Systemschutz)
      • Anzeige von absoluter oder relativer Schrumpfung oder Ausdehnung
      • Darstellung und Berechnung von technischem / physikalischem Ausdehnungskoeffizienten
      • Ratenkontrolliertes Sintern (Software-Option)
      • Sinterprozessauswertung
      • Dichtebestimmung
      • Automatische Auswerteroutinen
      • Systemkorrektur (Temperatur, Nullkurve, etc.)
      • Automatischer Nullpunktabgleich
      • Automatische Stempelanpressdruckregelung

        Materialien

        Keramik / Glas / Baumaterialien

        Industrie

        Keramik, Baumaterialien und Glasindustrie, Forschung, Entwicklung und Lehre

        Glasprobe, Erweichungspunkt

        Um eine Glasprobe bis zum Erweichungspunkt zu messen ist im Messprogramm der Software eine Funktion einstellbar, mit welcher beim Erreichen des Erweichungspunktes die Heizung gestoppt wird. Die Einstellung kann in µm oder in % der Längenänderung angegeben werden. Wenn der eingestellte Wert der gemessenen Rampe aufgrund der Verformung durch die Erweichung des Materials überschritten wird, schaltet das Programms auf die nächste Rampe, in der zum Beispiel eine Abkühlung programmiert oder die Heizung automatisch abgeschaltet wird. Dadurch kann der Erweichungspunkt automatisch, ohne manuelles einwirken gemessen und gleichzeitig die Probenaufnahme geschützt werden.

          Verfügbares Zubehör (u.a.):

          • Geräte zur Probenpräparation
          • Schublehre für manuelle oder Online-Eingabe der Probenlänge
          • Verschiedene Gasboxen: manuell, halbautomatisch und MFC geregelt
          • Software-Option: ratenkontrolliertes Sintern (RCS)
          • Verschiedene Probenhalter (Größe, Material)