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Kosmetik, Pharmazie und Lebensmittel

Die Inhaltsstoffe vieler Medikamente sind hitzeempfindlich und verlieren durch Wärmeeinfluss rasch ihre Wirkung. Das ist beispielsweise bei Emulsionen der Fall, die häufig schon bei sommerlichen Temperaturen ihre Konsistenz verändern und sich in ihre Bestandteile trennen. Zudem können die in der Emulsion enthaltenen Fette verderben, wodurch das Arzneimittel unbrauchbar wird.

Einige Medikamente müssen sogar gekühlt aufbewahrt werden, um nicht so schnell schlecht zu werden. In Deutschland gibt es mehr als 2.000 solcher kühlpflichtigen oder kühlkettenpflichtigen Arzneimittel wie spezielle Impfstoffe, Asthmasprays oder Insuline, die nur kurzfristig eine Temperatur von 8 °C überschreiten dürfen. Neben der Chemie für Mediziner gibt es aber auch zahlreiche Kosmetikprodukte wie Lotionen, die Hitze schnell übelnehmen und deshalb eines besonderen Schutzes bedürfen.

Durch geeignete Verpackungen ist es möglich, die Reaktion von Medikamenten auf thermische Einflüsse zu verringern. Um die passende Umhüllung zu finden, ist es jedoch erforderlich, die Eigenschaften der verwendeten Inhaltsstoffe genau zu kennen.

Untersuchungsmethoden wie die thermische Analyse und die Kalorimetrie dienen in der Arzneimittelkunde vor allem dazu, die Hauptwirkstoffe zu charakterisieren und die pharmazeutische Darreichungsform zu ermitteln. Durch ihre hohe Empfindlichkeit ermöglichen es die Messgeräte von LINSEIS, kleinste thermische Reaktionen bei äußerst geringen Probemengen festzustellen. Damit eignen sie sich hervorragend für eine Verwendung in diesem sensiblen Bereich.

Thermische Analysegeräte für Kosmetik, Medikamente und Lebensmittel

Chip-DSC 10

Chip-DSC-10
  • Die perfekte DSC für die Qualitätskontrolle und zur Ausbildung
  • Hochinnovative Chip-DSC
  • Kosteneffizient, platzsparend und extrem leistungsstark
  • -180 bis 600°C (LN2 Quench-Kühlung)
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Chip-DSC 100

Chip-DSC-100
  • Einzigartige Chip Technologie – Der nächste Evolutionsschritt einer DSC
  • Modular erweiterbares Design (Probenroboter, Kühloptionen etc.)
  • Temperaturbereich -180 bis 600°C (Peltier-Kühlung, Closed-Loop-Intracooler oder LN2-Kühlung)
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STA PT 1000

STA-PT1000
  • Kombinierte Thermogravimetrie und dynamische Differenzkalorimetrie
  • Echte Top-Loading TG-DSC Wärmeflusssensoren
  • Zahlreiche austauschbare TG-, TG-DSC- und TG-DTA-Sensoren für jede Art von Anwendung
  • Temperaturbereich: RT bis 1000 ° C
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TGA PT 1000

TGA-1000
  • Driftarme Thermowaage (TGA)
  • High-Speed-Mikroofen für sehr schnelles Heizen und Kühlen
  • Viele Zubehörteile: Gasdosiersysteme, Probenroboter, MS / FTIR-Kopplung usw.
  • Temperaturbereich RT bis 1100°C
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TMA PT 1000

TMA-1000
  • Hochleistungsgerät für die  Thermo-mechanische Analyse (TMA)
  • LVDT-Wegsensor mit höchster Auflösung und einer digitalen Auflösung von 0,125nm /Digit
  • Einstellbare Kraft und Frequenz
  • Temperaturbereich: -260 bis 1000°C
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EGA FTIR

EGA Pfeiffer

Die Kombination eines Linseis Gerätes mit einem FTIR ist besonders interessant in Bereichen wie der Polymer-, Chemie- und Pharmaindustrie. Linseis verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Bereitstellung eines integrierten Hard- und Softwarekonzeptes. Zur Interpretation stehen dabei verschiedenste Bibliotheken und Datenbanken zur Verfügung.

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EGA GCMS

EGA Pfeiffer

Die QMS – Quadrupol-Massenspektrometer-Kopplungsvorrichtung ist ein Massenspektrometer nach dem aktuellen Stand der Technik, sowie einem beheizten Einlasssystem. Das QMS wird für die Analyse flüchtiger Zersetzungsstoffe verwendet. Alle Linseis Instrumente wurden speziell entwickelt, um eine benutzerfreundliche Bedienung, sowohl des Messgerätes als auch des Massenspektrometers, zu gewährleisten. Eine integrierte Softwarelösung ist ebenfalls verfügbar.

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EGA Optische In-Situ

EGA Pfeiffer

Durch Kopplung einer Thermowaage (TGA) oder einer STA mit einer (GC-MS) Gaschromatographie-Massenspektrometer, können die Vorteile der Gaschromatographie sowie der Massenspektrometrie vereint werden, wodurch ein deutlicher Mehrwert entsteht. Zu den Anwendungen von GC-MS zählen beispielsweise die Umweltanalyse, die Charakterisierung von Sprengstoffen sowie ganz allgemein die Identifizierung unbekannter Proben.

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EGA QMS

EGA Pfeiffer

Eine optische In-Situ-Analyse bietet viele Vorteile in der Analytik der Zersetzungsstoffe. Beispielsweise findet keine Kühlung / Modifikation des Messgases in der Transferleitung statt wodurch keine Auskondensierungen, keine Übergangsreaktionen und keine Gleichgewichts-verschiebungen auftreten.
Viele Materialien mit hoher Kondensationstemperatur, wie beispielsweise Alkalimetalle (Na, K und deren Kombinationen), können dank des optischen Ports nun auch bei  Messungen bis 1600°C detektiert werden. Vergleichbare beheizte Kapillare sind nur bis etwa 200 – 250°C geeignet.

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