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Thermische Analyse TMA/DMA L77

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zu beeinflussen, Die DMA mißt die Energieabsorption oder die Dämpfungscharakteristik des Materials. Man kann mit ihr auch Erweichungen unterhalb des Glaspunktes feststellen, die oft im Zusammenhang mit Beanspruchungseigenschaften des Materials stehen und sogar eine grobe Vorhersage der Lebensdauer des Produktes erlauben. 

Technische Daten

- Temperaturbereich
  -150°C bis to 500°C
  20°C bis to 1000°C

- Andruckkraft
  statisch 0 bis to 500 mN,
  dynamisch 0 bis to 500 mN

- Kurvenform
  Aus, Rechteck, Sinus, Dreieck

- Frequenz
  0,001 bis to 1 Hz

- Maximale Probenabmessung
  Ø 8,5 mm, Länge 30 mm

- Meßbereich
  +50 µ bis to +2500 µm

Abb.: Meßkopf

Konzeption und Aufbau des LINSEIS TMA / DMA Systems L77

Hardwarekomponenten

Die komplette Anlage besteht aus drei Teilen:

1. Grundgerät mit Meßkopf und Ofen
2. Verstärker
3. PC (incl. Steckkartenregler) mit Bildschirm und Drucker 

Das Grundgerät ist immer für statische und Wechsellast ausgelegt.
Vacuumanschluß und entsprechende Ein- und Auslässe für Spül- bzw. Schutzgas sind vorhanden. Die automatische Nullpunkteinstellung ist ebenfalls serienmäßig. Die automatische Probenlängen-messung ist als Option erhältlich. Außerdem ist eine geregelte Abkühlung bis -150° C möglich [Option].
Im Verstärker ist die Signalverarbeitung für den Wegaufnehmer, die Ansteuerung des Linearmotors für die Andruckkraft und die Thermostatisierung des Meßkopfes untergebracht. 

Die Schalter und Anzeigen sind sehr übersichtlich angeordnet und gut zu bedienen.
Das Steuerungssystem besteht aus einem Pentium Computer mit einem Steckkartenregler der zwei 8-Bit ISA-Steckplätze benötigt.

Zubehör

Zur L77 kann als Sonderausstattung ein umfangreiches Zubehör angeboten werden. Verschiedene Stempel, Behälter, diverse Spannvorrichtungen und Kryo-Zubehör. 

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