Durch elektronische Differentiation
des TG-Signals wird gleichzeitig die 1. Ableitung der Gewichtsänderung nach der
Zeit registriert (TG/DTG). Die gesamte Waagenanordnung ist vakuumdicht abgeschlossen.
Somit kann man Messungen in Vakuum bis 10-4 mbar durchführen oder Druckabhängigkeiten
untersuchen. Man kann in statischer Atmosphäre oder in strömendem Gas messen. |
![]() Basiswaade für horizontale und vertikale Messungen (Abb.1) |
Die Erfassung der Meßsignale erfolgt über einen Computer mit einer
speziellen Linseis Datenerfassungskarte. Die einzelnen Software Module,
Erfassung und Auswertung, laufen ausschließlich unter WindowsBetriebssystem.
Die Meßdaten können im ASCII Format beliebig exportiert werden (z.B. Excel). Waagrechte Messonordnung (Abb. 1)Die waagrechte Arbeitsweise wird für Messungen im Temperaturbereich bis 1000°C gewählt. Wegen des extrem langen Hebelarms erreicht man hier die höchste Empfindklichkeit. Der große Vorteil dieser Anordnung kommt bei Messungen im strömenden Gas zum Tragen. Hier kann man bis tief in die metastabile Phase der laminaren Strömung messen, da die Strömungsrichtung senkrecht zur Auslenkung liegt. Die Probenaufnahmen erlauben ein günstiges Oberflächen-/VolumenVerhältnis, so daß ein schneller Gasaustausch erfolgt. |
![]() Waagerechte Meßanordnug (Abb.2) |
Senkrechte MessanordnungAls großer Vorteil muß hier die höhere Endtemperatur genannt werden.
Die Längenausdehnung der Probeaufnahme ändert sich vertikal und beeinflußt
nicht das Ergebnis. |
![]() Detailaufnahme der Spannbandlagerung (Abb.3) |
Software für Thermowaage |
Applikationsbeispiele Thermowaage
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