|
Die Typenbezeichnungen hierzu sind: L75D/1000 Dilatometer senkrecht L75D/1250 Dilatometer senkrecht L75D/1550 Dilatometer senkrecht L75D/1750 Dilatometer senkrecht, L77/1000 DMA senkrecht |
|
Zur exakten Ermittlung der Längenänderung muß ein Korrekturversuch (siehe DIN 51045) durchgeführt werden. Im Korrekturversuch wird ein Vergleichskörper aus Platin, Saphir, Wolfram, Quarz, Borosilikat-Glas oder Kupfer verwendet. Der Korrekturversuch sollte unter ähnlichen Bedingungen (Aufheizgeschwindigkeit, Probenhalter, Ofentyp, Atmosphäre, Wärmeleitfähigkeit, Probengeometrie etc.) durchgeführt werden wie der spätere Versuch.
Diese Dilatometer werden in senkrechter Bauweise geliefert. Mit ihnen kann
eine Probe gegen ein Vergleichsmaterial oder 2 Proben gleichzeitig gemesse werden.
Das komplette Gerät ist als Tischgehäuse aufgebaut. Nur die 1750°C Version baut
auf ein 19' Rackgestell auf. Der Ofen ist auf einem motorisch verstellbaren Ofenlift
montiert und kann mit dem Schutzrohr hochgefahren werden. Die senkrechte Anordnung
verringert die Reibung am Meßsystem. Dadurch ist die Anpresskraft an der Probe
optimal einstellbar. Die DMA L77 ermöglicht die dynamisch mechanische Analyse.
Hierbei wird die Dilatation, die Penetration und der EModul gemessen.
| Vergleichskörper | temperaturbereich | (CTE) 10E-1 (K-1) |
| Borosilikat | -193°C bis 1407°C | 4 |
| Quarz | -193°C bis 1727°C | 0,5 |
| Kupfer | -253°C bis 1527°C | 17 |
| Platin | -120°C bis 1620°C | 10 |
| Saphir | -120°C bis 1727°C | 9,5 |
| Wolfram | -196°C bis 1527°C | 4 |
Die Differenz aus theoretischer und gemessener Längenänderung wird als Korrekturfunktion abgespeichert und kann auch grafisch dargestellt werden. Auf Wunsch werden Referenzmaterialien äuch mit Zertifikat geliefert.
Dilatometer Ofenprogramm |
Software für Dilatometer |
Applikationsbeispiele Dilatometer
Information: linseis@t-online.de
Webmaster: BRT