
Das Wägesystem L81 ist nach dem Null-Balance-Prinzip symmetrisch aufgebaut. Gewichtsädnderungen, die eine Verstellung des spannband-gelagerten Waagebalkens bewirken, werden über induktive Geber erfaßt. Deren Signal steuert den Strom durch Kompensationsspulen in Topfmagneten so, daß die Ausgangslage (Nullbalance) wiederhergestellt wird. Der Spulenstrom ist der Gewichtsänderung proportional. Von ihm wird nach entsprechender Verstärkung das TG-Signal erhalten. Diese Kompensationsspulen werden auch zur elektronischen Kompensation (Tarierung) benutzt. Durch geringe Umbauten kann mit wenigen Handgriffen von der waagrechten auf die senkrechte Arbeitsweise umgerüstet werden und umgekehrt. Durch Austausch des Probenträgers kann man simultan |
differential-thermoanalytisch und thermogravimetrisch messen (Kombination TG/DTA/HDSC). Die Vielseitigkeit der Thermoanalyse führt zu immer neuen Anwendungsgebieten und steigender Nachfrage nach leistungsfähigeren Geräten. Da die reinen TG- und DTA-Messungen oft zu unspezifischen Ergebnissen füohren, ist eine ergänzende Analyse der gasförmigen Reaktionsprodukte erforderlich, die in den meisten Fäden mit einem Massenspektrometer geschieht. Durch ein geeignetes Kopplungssystem kann bei der simultanen Thermowaage L81 ein Massenspektrometer angeschlossen werden, damit während der Messung simultan auch eine quantitative Analyse der entstehenden Gase erfolgen kann. |
Software für Thermowaage |
Applikationsbeispiele Thermowaage
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