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Einführung LVR 2

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Auspacken - Anschließen - Messen 

Der LVR 2 ist ein universelles System zur schnellen Meßdatenerfassung, Visualisierung und Auswertung, das für spezielle Meßaufgaben zusätzlich ohne großen Aufwand individuell angepaßt werden kann. Der Systemumfang besteht aus einem voll integrierten Meßgerät, das einen Pentium-PC in Industrieausführung beinhaltet und unter einer leicht verständlichen  WINDOWS-Oberfläche läuft. Alle Ein- und Ausgänge sind direkt an der Geräterückseite integriert. Für Temperaturmessungen ist eine spezielle Version des LVR 2, der LVR2-Temperatur, erhältlich. 

Das Programm des LVR 2 erlaubt die Abspeicherung der Meßdaten kontinuierlich in einen Ringspeicher sowie zusätzlich signalbedingt unter Triggerbedingung mit Pretrigger. Die gespeicherten Meßdaten können zu einem späteren Zeitpunkt wieder visualisiert und mit einer sehr umfangreichen Werkzeugpalette ausgewertet werden. Weiterhin ist es möglich, diese Daten ins Textformat zu konvertieren: Somit können sie von anderen Programmen, wie z. B. EXCEL, zur weiteren Auswertung verwendet werden. 
 
  

Bild1: Hauptfenster des LVR2
 

Systemphilosophie 

Das Programm des LVR 2  wurde geschrieben unter einer der modernsten erhältlichen Pro-grammiersprachen, die mit einer graphischen Programmieroberfläche arbeitet. Hierdurch ergibt sich eine  sehr große Flexibilität bei Programmänderungen sowie eine hohe Fehlerfreiheit der einzelnen Module als auch des Gesamtsystems. Um eine hohe Geschwindigkeit bei der Erfassung zu gewährleisten, sind Module zur Behandlung zeitkritischer Vorgänge, wie z.B. die Triggerung, komplett in C entwickelt und implementiert. 

Es ist möglich, mehrere  Erfassungs/Auswertungs-Fenster über die Task-Leiste des Betriebssystems umzuschalten, sowohl während der Erfassung als auch später bei der Auswertung. 

Weiterhin kann das Gesamtpaket mit allen Möglichkeiten wie Konfiguration der Meßkanäle, Festlegung der Abtastung, Berechnung von virtuellen Kanälen, Zuordnung der Kanäle zu den Diagrammen, Zuordnung der Diagramme zu den Fenstern, Festlegung des Ringspeichers, Erstellung der Triggerbedingungen und Abspeicherung der aktuellen Konfiguration, erworben werden, oder falls gewünscht, eine eingeschränkte Version ohne eine oder mehrere der genannten Funktionen. 

Zusätzlich können auf Wunsch kundenspezifische Erfassungs-/Auswertungsfenster erstellt werden, die ohne das Gesamtprogramm zu verändern, von diesem geladen werden können. Außerdem kann bei Installation einer Netzwerkkarte die Auswertung an einem anderen Rechner durchgeführt werden. 
 

 
 

Bild2: Standardvisualisierungsfenster (Erfassung und Auswertung)
 
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